Pendler leben ungesund


Langer Arbeitsweg erhöht Blutdruck
Pendler leben ungesund

Lange Fahrten zur Arbeit sind schlecht für die Gesundheit. Denn Pendler bewegen sich weniger und stehen stärker unter Stress – besonders wenn sie im Stau stehen. Sie leiden deshalb häufiger unter Bluthochdruck wie US-amerikanische Forscher berichten.   

Blutdruck steigt mit Kilometerzahl

Forscher der Washington Universität in St. Louis verglichen die gesundheitlichen Werte von etwa 4.300 Berufstätigen. Sie ermittelten die Blutwerte, den Blutdruck, Ruhepuls und Gewicht sowie Daten zur Lebensweise und körperlichen Fitness. Alle Studienteilnehmer absolvierten einen Belastungstest auf dem Laufband und füllten einen Fragebogen aus. In diesem fragten die Forscher unter anderem nach der Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsstelle.

Das Ergebnis zeigte, dass Berufstätige, die täglich mindestens 15 Kilometer zur Arbeit pendeln, einen höheren Blutdruck hatten als die übrigen Studienteilnehmer. Pendler, die täglich mindestens 24 Kilometer zu Arbeit fahren mussten, waren zudem häufiger übergewichtig. Dieser Zusammenhang galt unabhängig von Alter, Geschlecht und Lebensweise.

Bewegung als Ausgleich

Pendeln wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus, indem es eine bewegungsarme Lebensweise fördert. Die langen Fahrten rauben Zeit für Freizeitaktivitäten wie Sport. Dieser Bewegungsmangel führt oft zu Übergewicht.

Zudem fördert Pendeln chronischen Stress, besonders wenn die Autofahrer häufig im Stau stehen, wie dies im Berufsverkehr oft der Fall ist. Langfristig erhöht sich dadurch das Risiko für Bluthochdruck.

Um Erkrankungen vorzubeugen, sollten Pendler deshalb besonderen Wert darauf legen, in ihrer Freizeit Sport zu treiben. Bewegung fördert die Gesundheit und baut Stress ab.

News

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Impfungen im Herbst
Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Orlando-Apotheke
Inhaberin Anne-Sophie Tiemann-Göbel
Telefon 089/22 21 40
E-Mail orlando-apo@t-online.de