Nagelpilz in der Sommerzeit


Infektion möglichst früh behandeln
Nagelpilz in der Sommerzeit

„Zeigt her eure Füße“ – eine Aufforderung, der viele Deutsche wohl lieber nicht nachkommen möchten. Denn jeder Achte leidet hierzulande unter Nagelpilz. Wie gefährlich die Erkrankung ist und was sich dagegen tun lässt.

Einen Nagelpilz hat man sich schnell eingefangen – gerade im Sommer, der Jahreszeit für nackte Füße. Doch nicht nur im Freibad, auch im Fitnessstudio oder in der Sauna lauert der Erreger, der neben den Fuß- auch die Fingernägel betreffen kann. Daneben sind Sportschuhe (oder zu enge Schuhe) mit ihrem warm-feuchten Klima ein möglicher Infektionsherd. Häufig sind ältere und kranke Menschen vom Nagelpilz betroffen, denn schlecht durchblutete Füße, Immunschwäche oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes stellen Risikofaktoren dar. Auch Verletzungen an den Füßen, zum Beispiel durch eine Pediküre, können eine Pilzinfektion nach sich ziehen.

Nicht unmittelbar gefährlich, aber schmerzhaft

Bei der Infektion dringen meist Fadenpilze in das Nagelbett ein, wo sie sich einnisten und von Hornsubstanz ernähren. „Nagelpilz ist nicht gefährlich, kann aber schmerzhaft sein und Krankheitserregern wie Viren und Bakterien das Eindringen ermöglichen“, warnt Uwe Vogt von der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Daher sollte bei Verdacht ein Hautarzt zwecks Abklärung aufgesucht werden.“

Antimykotika helfen bei Behandlung

Erkennen lässt sich ein Nagelpilz an weißlichen bis gelblich-braunen Verfärbungen sowie Brüchigkeit der Nägel und einer verdickten Nagelplatte. Die Infektion sollte möglichst frühzeitig behandelt werden mit sogenannten Antimykotika, die als Tinkturen, Salben oder Tabletten in der Apotheke bezogen werden können. In hartnäckigen Fällen kann sich die Beseitigung des Fadenpilzes über Monate hinziehen.

Tipps zur Vermeidung von Nagelpilz

Um einer Pilzinfektion vorzubeugen, sollten die Füße (inklusive der Zehenzwischenräume) nach dem Duschen oder Baden gut abgetrocknet werden. Schuhe und Socken sollten atmungsaktiv sein und nicht zu lange am Stück getragen werden. Teppiche, Badematten und Handtücher müssen regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, um mögliche infizierte Hautschuppen zu entfernen. In Schwimmbädern und Saunen verhindern Badelatschen eine Ansteckung.

Quelle: KKH

News

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Orlando-Apotheke
Inhaberin Anne-Sophie Tiemann-Göbel
Telefon 089/22 21 40
E-Mail orlando-apo@t-online.de