Erste Anzeichen von Alzheimer


Frühe Diagnose sichert Lebensqualität
Erste Anzeichen von Alzheimer
Jährlich erkranken 300 000 Menschen an Alzheimer. Mit Fortschreiten der Gehirnleistungsstörung verlieren Betroffene zunehmend ihre Selbstständigkeit. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto länger kann sie in einem frühen Stadium gehalten werden.

Auftretende Gedächtnisprobleme wie Vergesslichkeit oder Gedächtnisverlust sind Anzeichen für Alzheimer im ersten Stadium. Grundsätzlich äußern sich diese zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Einige Betroffene wenden sich mit ihren Fragen an die Alzheimer Forschung Initiative (AFI). „Diesen Menschen raten wir grundsätzlich, einen Arzt aufzusuchen. Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln oder im Falle einer Alzheimer-Erkrankung frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen", berichtet Dr. Michael Lorrain, niedergelassener Nervenarzt und AFI-Vorstandsvorsitzender.
Je früher zum Arzt, desto besser
Die Experten empfehlen Betroffenen, sich bei den ersten Anzeichen an ihren Hausarzt zu wenden. Dieser wird sie an einen Neurologen, einen Psychiater oder an eine Gedächtnissprechstunde überweisen. In dieser überprüfen speziell ausgebildete Ärzte und Psychologen die Gedächtnisleistung sowie andere kognitive Funktionen. Anhand der Ergebnisse erkennen die Ärzte, ob es sich um eine beginnende Alzheimer-Erkrankung handelt.

Je eher Alzheimer diagnostiziert wird, desto länger kann das Fortschreiten der Krankheit verzögert werden. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: „Nur bei einer frühen Diagnose haben Betroffene die Möglichkeit, wichtige Entscheidungen über die Betreuung und Pflege weitestgehend eigenständig zu treffen. Das sichert Lebensqualität“, erklärt Dr. Lorrain.

Kostenfreie Informationsmaterialien

Mithilfe der Broschüre „Diagnose-Verfahren bei Alzheimer – Ärztliche Tests im Überblick“ gewinnen Menschen mit auftretenden Gedächtnisproblemen einen Eindruck über psychometrische Tests, Labordiagnostik, bildgebende Verfahren und Liquordiagnostik zur Diagnose von Alzheimer. Die Broschüre sowie weitere Informationsmaterialien können bei der

                                      Alzheimer Forschung Initiative e.V.
                                                      Kreuzstraße 34
                                                   40210 Düsseldorf

bestellt werden.

Alternativ können Sie die Übersicht anfordern über www.alzheimer-forschung.de, Rubrik "Aufklärung & Ratgeber",
über E-Mail an info@alzheimer-forschung.de oder
telefonisch unter 0211/86 20 66 anfordern.

News

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Faktencheck Krebsdiäten
Faktencheck Krebsdiäten

Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Krebs hoffen, den Tumor durch eine spezielle Ernährung beeinflussen zu können. Doch eine neue Leitlinie macht deutlich: Für Krebsdiäten gibt es keinen belegten Nutzen. Und wenn sie zu einer Mangelernährung führen, können sie sogar gefährlich werden.   mehr

Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko
Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko

Schwangerschaft mit Folgen

Schwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut beobachtet werden. Betroffene Frauen haben auch lange nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herzinfarkt.   mehr

So schluckt das Baby seine Arznei
Baby bekommt Flüssigkeit mit  einer nadellosen Spritze eingegeben. So kann man Arzneimittel exakt dosieren.

Spritze statt Löffel

Der Geschmack ist oft übel, die Dosierung knifflig — Kleinkindern und Babys Medikamente zu verabreichen, ist gar nicht so einfach. Folgende Tipps machen es Kindern und Eltern leichter.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Orlando-Apotheke
Inhaberin Anne-Sophie Tiemann-Göbel
Telefon 089/22 21 40
E-Mail orlando-apo@t-online.de