Motivation zum Sport für Kinder


Mit Freunden gemeinsam Bewegen
Motivation zum Sport für Kinder

Regelmäßig Bewegen ist für Kinder wichtig, um gesund zu bleiben und Krankheiten vorzubeugen. Doch vielen fällt es schwer, genügend Sport zu treiben. Warum das so ist und was dagegen hilft.
Nach der Schule und den Hausaufgaben locken unterhaltsame Aktivitäten: Surfen im Internet, Computer spielen, Freunde treffen oder Fernsehen zählen zu den beliebten Beschäftigungen bei Kindern und Jugendlichen. Sportlich aktiv sein ist für viele weniger attraktiv. Aber gerade für übergewichtige Kinder spielt die körperliche Bewegung eine wichtige Rolle für die Gesundheit.

Was Kindern den Griff zur Sporttasche erschwert
Betrachten Kinder und Jugendliche Sport als nützlich? Was hindert sie daran, in ihrer Freizeit genügend Sport zu treiben? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, führte die American Heart Association eine Studie durch. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag bei 12,5 Jahren. 74 Prozent der Befragten waren weiblich. Das Ergebnis: Befangenheit (29 Prozent), schlechte Gesundheit (22 Prozent), wenig Freude am Sport (22 Prozent), ein Mangel an Selbstdisziplin (21 Prozent) und an Energie (21 Prozent) sind die größten Hindernisse für Kinder, sich aktiv zu bewegen. Die Gründe der Jugendlichen weichen ein wenig ab: Zeitmangel sowie Angst vor Verletzungen führen dazu, körperliche Aktivität von der Beschäftigungsliste zu streichen. Das Bewusstsein für Sport als wichtiger Faktor, Krankheiten vorzubeugen, ist bei ihnen eher vorhanden.

Was Kinder und Jugendliche zum Sport motiviert

Mit 78 Prozent ermutigen die meisten Eltern ihren Nachwuchs, Sport zu treiben. Die Studie ergab jedoch, dass Familienangehörige ihre Kinder eher selten dabei Gesellschaft leisten. Vielmehr sind es die Freunde, die Kinder und Jugendliche die Überwindung erleichtern: Die Studie zeigt, dass sich mehr Kinder bewegen und sportlich aktiver sind (76 Prozent), wenn sie gemeinsam mit Freunden Sport betreiben, als ohne Begleitung (38 Prozent).

„Wir vermuten, dass soziale Netzwerke und Freundschaften mit zunehmenden Alter einen immer größeren Einfluss auf das Verhalten und die Gewohnheiten der Heranwachsenden haben“, kommentiert Prof. Jessica Graus Woo, Leiterin der Studie und Pädiaterin am Kinderkrankenhaus in Cincinnati, Ohio. „Mit aktiven Freunden fällt es übergewichtigen Kindern leichter,  sich am Sport zu beteiligen. Freunde können für sie die Barriere besser verringern als es vielleicht einer Sport treibende Familie gelingt.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von MedicalIXPress und von American Heart Association.

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